Zielsetzungen
 

Aufgrund des erschwerten Zugangs zu Bildungsangeboten, aber auch der geringeren Bereitschaft zur kontinuierlichen Teilhabe an Weiterbildungsmaßnahmen, zeichnen sich Qualifikationsunterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gebieten zuungunsten der ländlichen Bevölkerung ab. Benachteiligungen für die im ländlichen Raum beschäftigten Personen im Allgemeinen, insbesondere jedoch für die Arbeitnehmer von KMU, Selbstständige und Landwirte sind die Folge. Dies betrifft vor allem die Arbeitsplatzunsicherheit, die fehlende berufliche Mobilität sowie ein erhöhtes Unternehmerrisiko. Darüber hinaus erschwert die mangelhafte Anbindung an IKT in ländlichen Regionen zusätzlich die Nutzung von auf IKT-gestützten beruflichen Aus- und Weiterbildungen. Das Euracademy Observatory versucht nun, durch eine eigene Studie genaue Informationen und Kenntnisse über Bestand, Bedarf und Möglichkeiten von IKT-unterstützten Maßnahmen für ein lebenslanges Lernen vor allem für Führungskräfte und Arbeitnehmern in ländlichen Gebieten zu erlangen. In der Anfangsphase des Projekts wurden der Stichprobenumfang, die Forschungsmethodik und die Hilfsmittel für die Studie festgelegt. Geplant ist es, die Studie regelmäßig (etwa alle drei Jahre) zu wiederholen, um jeweils aktuelle Ergebnisse vergleichend analysieren zu können. Diese sollen dazu dienen, geeignete Strategien und Maßnahmen für ländliche Gebiete zu entwickeln.


Zielgruppe

Das Observatory-Projekt richtet sich vor allem an Anbieter von beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie an deren Nutzer, an Zertifizierungsagenturen, Sozialpartner, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Angesprochen fühlen sollen sich insbesondere Interessenvertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in ländlichen Gebieten, die über Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens in Form von kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung aufklären wollen.

 
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